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…Spitz die Ohr’n

denk net noch

genieß den tog

lenk di o

mit irgendwos

setz di ins gros

riachst scho wos

leg di floch

daun g’spiast a wos … [auf pomali „es glitzert"]

…mit diesen Worten wäre der heutige Tag wohl ausreichend beschrieben, jedoch möchte sich meiner einer noch einiger Ausführungen bedienen, um gewünschten Blog üppiger zu gestalten.

30.04.2010. Ein ereignisreicher Monat "Hannover" neigt sich dem frühlingshaft geschwängerten Ende zu. Es ist zu erwähnen, dass den Rückblicken, egal welcher Art, die kaugummiartige Tatsache an den Schuhen klebt, des „Beste“ immer zu verpassen. So auch an jenem Tag im Monat.

Dem ersten Mat des Frittenkutters erging es an diesem Tag nicht anders. Ein freier Freitag sollte es werden, voll prächtiger Aktivität. Der geschmiedete Plan, sich vom Drahtesel in die Stadt treiben zu lassen, wurde schon bei der ersten Möglichkeit der Richtungsänderung verworfen und durch das „golden-superior-deluxe“  Ziel Eilenriede ersetzt. Ein Wald am Rande Hannovers wurde in, nicht vom Alkohol bedingten Schlangenlinien, bestrampelt. Die Besonderheit des Dickichts an Bäumen ist die Durchschneidung dieses durch die Autobahn. Um den Frischluftjunkies das Übersetzen der Autostrada annehmlicher zu gestalten, und ihnen somit den Spießrutenlauf zwischen den Hochgeschwindigkeitstestfahrern zu ersparen, wurden Überführungen besonderer Art installiert. Diese zeichnen sich in ihrer baulichen Darreichungsform durch eine starke Krümmung aus, welche es, auf der einen Seite zu erklimmen, auf der anderen frohen Mutes gen „Tal“ zu brausen galt. Soweit so gut. Das amtsmüde Klappergestell mit schillerndem Namen „Triumph“ auf den Gipfel getrieben, freute sich Pfefferkorn auf das, für hannover‘sche Verhältnisse seltene Privileg, das Velo bergab beschleunigen zu lassen. Mit Freude und seinem lachenden Sattelcowboy  lief es, Meter um Meter verschlingend, dahin. In der  sich im Folgenden kurzgezogenen Rechtkurve baute sich jedoch, fernab jeglicher Vorahnung, das corpus delicti in seiner ganzen Pracht [und wegbreiten Ausdehnung] auf. Ein räumlich versetztes Fußgängergestänge, das dem gemeinen Radfahrer, die Übersetzung per pedes  aufzuzwingen als Herzensangelegenheit verstand. Die Möglichkeiten der Deeskalation waren alsbald durchgedacht und ließen, in Ermangelung an Bremsfähigkeit, Zeit und Raum, nur den, zugegebenermaßen etwas verspäteten, Absprung in Richtung Brückengeländer zu. Die doppelte Detonation, einerseits die des Rades an dem gestängeltem Hindernis, andererseits die des pfefferkörnigen Kadavers an Asphalt und in weiterer Folge am Geländer der Brücke, wurde durch die, unter ihnen vorbeizischenden, Autos wie hämischer Beifall untermalt.

Es folgten Minuten der Selbstfindung im ursprünglichstem aller Sinne. Ein Blick am Körper entlang ergab die überschaubare Anzahl einiger Schürfwunden, die allesamt keine Bewegungsdefizite zur Folge hatten [Langzeitfolgen bei Redaktionsschluss nicht bekannt]. Auch das aus seinem, hosenartigem Gefängnis geschleuderte Mobiltelefon, im Weiteren nur mehr SD [Scheiß-Ding] genannt, gelangte zurück in des Besitzers Hände. Merklich seiner Mobilfunk- und Akku- Energie entzogen, startete die Reanimation. Erste Versuche scheiterten kläglich. Dann ein Silberstreif an Hoffnung. Doch nicht. Wieder Nulllinie. Gezählte 30 Wiederbelebungszyklen [gefühlt waren es deren 50] später, begann den Mat eine beklemmende Wut zu ergreifen, deren Entzug aussichtslos erschien. In einem Anfall von Ohnmacht gegenüber Schicksal, Karma &Co pfefferte er das vormals reglose SD in einen wie durch „Zufall“ nahestehenden Mülleimer/Mistkübel. Habe fertig. Langsam regenerierend seiner geistigen [Un]Zurechnungsfähigkeit pedalisierte er sein Metallross aufs Neue und trat, vorerst den Mülleimer/Mistkübel, alsdann den Heimweg gen Heidjerhof 3 an.

notwendiger Zeitsprung

„…und ist es mir möglich das handy [SD] heute noch abzuholen… ok…danke“

Mit diesen Worten das Gespräch quittierend, zog er aus um zu holen, was in glühender Wut sein zwischenzeitliches Fegefeuer in jenem Eilenrieder Endlager gefunden hatte. Um den mysteriösen Fall der entzweiten Beziehung von Pfefferkorn und SD zu erklären bedarf es des Glaubens ans Übernatürliche oder einfach nur ein, dem menschlichen Hausverstand zugestandenes, "normales" Urteilsvermögen. Es sei ihnen überlassen. Tatsache ist, dass das SD wieder zum Leben erweckt wurde. Begünstigt durch das Zusammenspiel der Umstände, dass ich einerseits im Rausch der Aggressionen vergessen hatte die Pre-Paid-Karte zu entfernen, andererseits das SD nicht mit einem PIN-Fluch belegt worden war. Die gottesgleichen Hände, deren Heilkraft den Geist des SD wieder in irdisch Sphären gleiten ließ, entpuppten sich als die Enden der oberen Extremitäten einer Polin mit Namen Politzki [kein Scherz,  ganz und gar kein Zufall] Die Dame musste mit ihren 2 Metern Körperlänge auch göttlichen Ursprungs gewesen sein, dessen ist sich die halbe Besatzung des Frittenkutters sicher.

Der Vereinigung und dem einseitigem Verzeihen stand nichts mehr im Wege….die telekommunikative Abhängigkeit fand ihr, von Kitsch kaum zu überbietendes Happy End im nieselnden Sommerregen.

Eine Frage die sich mir jedoch noch zu stellen im Stande zeigt:

WAS SUCHT GOTT IN EINEM MISTKÜBEL/MÜLLEIMER?

pfefferkorn am 1.5.10 03:13


frittenkutter am 25.4.10 15:33


"Wenn ich mein Schwingbein tanze" [Quelle bekannt]

 

Moin, moin liebe welt

Um euch aufgeblähte Satzkonstrukte, viel zu lange Wiedergabe unserer Heldentaten und mir ein Quäntchen Arbeit zu ersparen gibt’s heute nur einen kurzen Abriss der Geschehnisse unserer beiden Frittenfischer aus Niedersachsen.

Der letzte Hollandtrip liegt nun ja doch schon einige Tage zurück und das [Fahr]Rad der Zeit dreht sich weiter. Der Umzug von Osna nach Hannover City gelang ohne nennenswerte Verluste von Menschenleben. Im formidablen Chalet zu Heidjerhof lebt es sich spartanisch und im Stile von Cindy aus Marzahn.

Die wohnlichen Voraussetzungen im Rücken und die erstrebenswerte Mobilität vor Augen wurde kurzerhand für beide Protagonisten ein für Hannover üblicher „Radlbock“ ersteigert [Oh du zeitraubendes Ebay]. Flohmärkte und Cafés waren nicht mehr sicher vor der fleischgewordenen Erasmusinvasion.

Pfefferkorn wurde beim österlichen Holz verbrennen von einem Nordseekapitän als „Sahnefresser“ [der Sprache wegen??] und von Griechen als Südländer [der Sprache wegen??] bezeichnet…..seelische Verarbeitung läuft noch. Die Osterfeierlichkeiten fanden ihren finalen Höhepunkt im hannoveranischen Kulturzentrum Faust, wo bei schlechter Musik trotzdem, oder gerade deswegen, das gülden gehopfte den Gaumen zu benetzen erfreute [Lindener, Herrenhäuser und Astra bildeten das triumphale Dreigestirn]

War noch was? ...Ach ja, wir sind ja gekommen um zu studieren [...und nicht um zu bleiben]. Die Universität zeigt sich von seiner netten Seite [„Du kommst aus dem Süden, nich?!"] Alles in allem erlebt man das deutsche Gemüt von der hilfsbereiten Seite, was einem schieres Erstaunen ins Gesicht treibt, ob des „sudererprobten“ österreichischen Naturell.

Ein bisschen Bremen durfte auch noch erlebt werden, wenn auch leicht übermüdet und angeschlagen. Wetter, welches nicht nur den griechischen Kollegen die Winterkleidung an den Körper heften ließ erschwerten groß angelegte Erkundungstouren. Aber die Sonne kommt wieder und wir tun dies ebenso….mach dich bereit Delmenhorst.

grüner Pfeffer und körnige Fuchsgrüße an alle da draußen/drüben/unten

pfefferkorn am 13.4.10 15:24


diesmal nordsee

rauchen in wijk aan zee

 

das Dasein am Schlosse

 

 

 


 


 

grünfuchs am 30.3.10 19:14


„Ich würd so gerne das Meer sehn
würd so gern in die Weite sehn
Möwen fliegen, ich bleib liegen“
 Der Junge mit der Gitarre

Die Tatsache, die aufkeimende Idee von Nord- oder Ostsee [das genaue Ziel wurde flux wenige Momente vor Aufbruch festgelegt] in eine von Brise umschmeichelnde Realität umzusetzen,  erschien den beiden Protagonisten des Blogs als unabdingbare „musste machen“ –Aktivität.

Zu Beginn schien es, als würden Chronos und seine Hawara [die uns in weitere Folge noch einmal ihren Nicklichkeiten angedeihen lassen wollten] nicht gewillt sein, uns, in diesem Vorhaben zu unterstützen. Dem Totalausfall der Weckmechanismen zum Trotz wurden die Hühner gesattelt und, in Ermangelung an Flügtüchtigkeit, die Wegstrecke gen Ostsee per Auto über den Asphaltteppich in Angriff genommen. Mit unbeschwerter Leichtigkeit ging es an Hamburg vorbei, in Richtung Travemünde und an den von uns als Dünendomizil auserwählten Timmendorfer Strand, sich immer noch in dem Gedanken der Kitschkulisse eines einsamen Ostseestrandes wiederfindend.

Tataaaaaa….willkommen im geriatrischen Velden der Ostsee. Den Unterschied zum kärntnerischen Schickeriatreiben förderte nur das Wetter zu Tage. Statt der obligaten, lässig um die Schulter gehängten Seglertrikotage, zeigte sich das angegraute Groß lediglich in schnöde Windjacken gehüllt. Selbst bei genauerer Musterung der Örtlichkeiten und wandelnden [See]Promenadenmischungen kam wenig Heiterkeit auf, von Verbleib an diesem skurrilen Ort ganz zu schweigen. Unbefriedigt aber mit Brötchen satt bepackt zogen wir von dannen, trotz alledem glaubend, eine Kombination von Meer -Dünen-Bier  finden zu können. Dieses Trio des Glücks vor Augen brachen wir auf. Per Finger auf der Landkarte erkoren wir Boltenhagen zum Ziel unserer Begierde, ohne nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass Atlas, Gott der Karten und Orientierungslosigkeit, uns bereits als Spielbälle in Beschlag genommen hatte. Der Umstand ein Ziel zu verfolgen, ohne Kenntnis über Straßenverläufen, deren tatsächliche Beschilderungen und dem schwellenden Konflikt zwischen Karte und Navi [„irgendwaun schiaß is zum mond….vielleicht kennts jo de streckn“], kostete uns Nerven und Tiraden des Fluchens.

Nach Aufgabe der elektronischen „Hilfe“ und einer Überlandodyssee gespickt mit diversen „Guck,aaaach“ und „Ooooohs, gipfelte die Anfahrt  im mecklenburg-vorpommerschen Ostseestädtchen.

Abseits der aufkeimenden Strandpromenade [sch…. Déjà-vu] fand sich DIE dünenbesetzte Stelle mit ungetrübtem Blick auf die Ostsee

…außer den Überresten der schon zu DDR-Zeiten ausgeprägten FKK-Badekultur

 

Möven fliegen, ich bleib liegen

pfefferkorn am 25.3.10 19:50


grünfuchs am 24.3.10 23:09


rüschtüsch assi...

...so ne schmürasche

grünfuchs am 21.3.10 22:37


sunny afternoon

sonntags halb vier in deutschland

mühlen mahlen langsam, insbesondere die des pfeffer(korn)s

klicker, klicker ist der groschen jetzt gefall’n

ja?

dann werd ich weiter lall’n

fühle mich bestärkt, ob meines gefassten gedankens, dass es sich hier um die große weite welt handelt. auf der suche nach futter und den dazugehörenden annehmlichkeiten wie kaffee&co, führte mich der weg des wunsches richtung altstadt, fest der überzeugung durch die sonntäglich leer gefegten gassen schlendern zu können. Irrtum, großer irrtum. mich noch wundernd über die überdurchschnittliche anzahl an leuten bei der fußgängerampel, zeigte sich doch gleich bei der folgenden grünphase die machtlosigkeit des einzelnen. die homogene masse aus kunstleder und cellulitis absorbierte mich und trieb mich richtung epizentrum des geschehens: der johannisstraße. sprachliche barrierefreiheit ausgeschlossen: der hollandmarkt. zwischen orangen blaskappellen und buden im zeichen der fritteuse wurde verhandelt, gemampft (… ja ich hatte noch immer hunger) und horende summen für hollands käseleiber, in der größenordnung des „tell-rondos“, bezahlt.  mein stocksteifes staunen wich, denn das aufkeimende mitleid galt den sonntäglich geöffneten 1€  und 0,99€ shops, die hinter dem geschäftigen markttreiben versuchten dem finanzkräftigen mob lockenwickler in erschreckend vielen farben feil zu bieten , wobei ich nominell logische vorteile auf seiten der „neunundneunzigzähnt“ sah.

großes kino bot sich mir, jedoch fehlte ignaz pfefferkorn der platz und zeit dem spektakel zu fröhnen. mehrere fluchtversuche scheiterten, bis mich die masse in eine seitengasse spülte, durch diese zu flüchten es möglich war.  die unter den fingernägeln brennenden fragen wie?warum?wieso? erhielten ihre befriedigung nach der verbalen penetration eines passanten. das doch sehr weltliche und sperrig klingende ergebniss lautete: verkaufsoffener sonntag. nach stillung meines geistigen hungers, sprach sich mein magen für eine ebensolche aus. das menü fiel üppig aus, gemäß der deftigen kost meiner sinne: frikadellenbrötchen mit sauerkraut und majo. als „gaumenschmeichler“ bedurfte es einer vanilla coke um mein sättigungsgefühl gen spitze zu treiben.

überdrüssig ob des fehlenden platzangebotes, bei derartiger sardinenhafigkeit, verwarf ich den verzehr der flüssigen bohne (böser, böser starbucks), vernahm die mahnenden worte von olli schulz (weil die zeit sich so beeilt) und genoss, artig folgend, die letzten strahlen der frühlingssonne während ich mit meinen weg durch leere seitengassen nach hause bahnte.

 

p.s.: der kaffee wurde im anschluss getrunken

pfefferkorn am 21.3.10 19:09


ein kilo möhrchen, zwei öiro

alles schön und gut. bis jetzt sind alle sterotypen gut erfüllt. fritten und currywurst in der campuscantine und tollen teutschen honig am wochenmarkt. und das natürlich alles um einpaar öiro! gut und günstig, immer preiswert, tolles service!

 

grünfuchs am 20.3.10 13:02


.ding dong, sie sind da

 ...und das auch noch in 2 verschiedenen städten. nach der frostigen flucht durch das land der sonne und palmen, strandeten unsere zwei helden, die grüne füchsin und der körnige pfeffer in der karibik des nordens.

fritten hin, kutter her...osnabrück zeigt sich im charmanten grau: raue brise um die nase und sven regener im ohr - so stell ich mir die exotik vor, die große welt trägt nur einen namen: osnabrück.

piffpaff, die ersten tage sind rum

frittenkutter am 20.3.10 11:12





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