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„Ich würd so gerne das Meer sehn
würd so gern in die Weite sehn
Möwen fliegen, ich bleib liegen“
 Der Junge mit der Gitarre

Die Tatsache, die aufkeimende Idee von Nord- oder Ostsee [das genaue Ziel wurde flux wenige Momente vor Aufbruch festgelegt] in eine von Brise umschmeichelnde Realität umzusetzen,  erschien den beiden Protagonisten des Blogs als unabdingbare „musste machen“ –Aktivität.

Zu Beginn schien es, als würden Chronos und seine Hawara [die uns in weitere Folge noch einmal ihren Nicklichkeiten angedeihen lassen wollten] nicht gewillt sein, uns, in diesem Vorhaben zu unterstützen. Dem Totalausfall der Weckmechanismen zum Trotz wurden die Hühner gesattelt und, in Ermangelung an Flügtüchtigkeit, die Wegstrecke gen Ostsee per Auto über den Asphaltteppich in Angriff genommen. Mit unbeschwerter Leichtigkeit ging es an Hamburg vorbei, in Richtung Travemünde und an den von uns als Dünendomizil auserwählten Timmendorfer Strand, sich immer noch in dem Gedanken der Kitschkulisse eines einsamen Ostseestrandes wiederfindend.

Tataaaaaa….willkommen im geriatrischen Velden der Ostsee. Den Unterschied zum kärntnerischen Schickeriatreiben förderte nur das Wetter zu Tage. Statt der obligaten, lässig um die Schulter gehängten Seglertrikotage, zeigte sich das angegraute Groß lediglich in schnöde Windjacken gehüllt. Selbst bei genauerer Musterung der Örtlichkeiten und wandelnden [See]Promenadenmischungen kam wenig Heiterkeit auf, von Verbleib an diesem skurrilen Ort ganz zu schweigen. Unbefriedigt aber mit Brötchen satt bepackt zogen wir von dannen, trotz alledem glaubend, eine Kombination von Meer -Dünen-Bier  finden zu können. Dieses Trio des Glücks vor Augen brachen wir auf. Per Finger auf der Landkarte erkoren wir Boltenhagen zum Ziel unserer Begierde, ohne nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass Atlas, Gott der Karten und Orientierungslosigkeit, uns bereits als Spielbälle in Beschlag genommen hatte. Der Umstand ein Ziel zu verfolgen, ohne Kenntnis über Straßenverläufen, deren tatsächliche Beschilderungen und dem schwellenden Konflikt zwischen Karte und Navi [„irgendwaun schiaß is zum mond….vielleicht kennts jo de streckn“], kostete uns Nerven und Tiraden des Fluchens.

Nach Aufgabe der elektronischen „Hilfe“ und einer Überlandodyssee gespickt mit diversen „Guck,aaaach“ und „Ooooohs, gipfelte die Anfahrt  im mecklenburg-vorpommerschen Ostseestädtchen.

Abseits der aufkeimenden Strandpromenade [sch…. Déjà-vu] fand sich DIE dünenbesetzte Stelle mit ungetrübtem Blick auf die Ostsee

…außer den Überresten der schon zu DDR-Zeiten ausgeprägten FKK-Badekultur

 

Möven fliegen, ich bleib liegen

25.3.10 19:50
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


meckermann (25.3.10 20:13)
gab ja gar keine möben!
schwan blieg liegen, ich kann fliegen


schwesterchen (26.3.10 10:19)
das wort heißt STULLE und nich brötchen... ztzt...


fredel (1.4.10 06:58)
become a fan! :-)

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